Die Voraussetzung für einen gelungenen Mitteltrab ist die Qualität der davor gerittenen Versammlung. Hier sehr gut zu erkennen, wie das junge Dressurpferd im versammelten Trab an der kurzen Seite hinten vermehrt Last aufnimmt, die Hanken beugt, die Hüfte rotiert, die Kadenz sich erhöht und wie das Pferd insgesamt kürzer wird. Nach dem Abwenden auf die Diagonale wird die bis dahin gewonnene Tragkraft in Schubkraft umgewandelt. Der Rahmen erweitert sich, was hier sehr schön zu erkennen ist. Der Reiter geht mit dem Brustbein vor und lässt die Rahmenerweiterung mit den Händen zu.

Der Mitteltrab darf nie ein Gedrücke und Gequetsche des Reiterschenkels sein. Auch der Liege-Schiebe-Sitz (erinnert eher an Wasserskifahren), wie er leider immer häufiger zu sehen ist, schadet dem Pferd extrem.

Man spürt in diesem Video geradezu die Freude des Pferdes an dieser Lektion. Die daraus folgende ganze Parade zum Halten (kein Ziehen am Zügel nach dem Motto „Ein Ruck im Maul – schon steht der Gaul“!) zeigt die hohe Durchlässigkeit und Rittigkeit dieses Pferdes.

 

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